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Aus dem Näh-Kistchen: Kai-Uwe

Aus dem Näh-Kistchen geplaudert ...

Aufstehen, wenn die frühen Katzen kratzen. So beginnt für unseren „Packhallen-Adriano*“ und Vater zweier Stubentiger Kai-Uwe der Tag, bevor er sich vom Norden in den Süden aufmacht, um seine Schicht anzutreten. Uuuuund Action, denn so ein Tag bei der Märkischen Kiste beginnt für einige Kollegen schon sehr früh – je nach Aufgabe zwischen 4.30 Uhr und 6 Uhr. Kai-Uwe ist seit fast 10 Jahren bei der Märkischen Kiste und wurde beim Kauf des neuen Firmengeländes in Berlin-Marienfelde als „Inventar auf zwei Beinen“ einfach mit übernommen. Die charmante Kirsche auf der Sahne und ein Typ Mensch, der in die Familie der Märkischen Kiste passt. Er fällt auf, nicht zuletzt, weil er täglich die Lachmuskeln seiner Kollegen strapaziert, während er im Packhallen-Kollektiv Obst und Gemüse in Kisten packt. Frech, dieser Frech – bei Kai-Uwe ist der Name Programm und so eine Art wärmt einige von innen. „[Mit] Kai-Uwe hat [man] immer was zu Lachen und das hört man sogar bis in die Kühlabteilung“.

Für seine Hilfsbereitschaft und seinen Aktionismus haben ihm seine Kollegen schon längst ein Krönchen aufgesetzt. Zurecht, denn nachdem er morgens seine Arbeitsstation eingerichtet hat, macht er Kaffee für seine Kollegen und begrüßt, mit dem Kaffee-Pott in der Hand, die ersten eingetroffenen Fahrer. Nach kurzem Kaffeeklatsch heißt es Kisten packen und zwischendurch Kollegen erheitern. Kai-Uwe hat Frech definitiv nicht nur im Namen, er ist ein durchweg positiver Mensch. „Kai-Uwe als gute Seele gehört zur Märkischen Kiste. Er würde fehlen, wenn er nicht mehr hier wäre.“ Dass es bei der Märkischen Kiste familiär zugeht, spiegelt sich in zahlreichen Team-Events wider. Kai-Uwe liebt(e) sie alle, denn sich neckisch im privateren Rahmen auszutauschen, entspricht seinem Naturell. Geschichten zur Kiste hätte er viele zu erzählen, hängen blieb aber jener im wahrsten Sinne des Wortes umwerfende Moment, als er vom Bock geschossen wurde. Kleine Anekdote mit Pointe: Kai-Uwe wollte unseren Schafen etwas Gutes tun und begab sich gönnerhaft mit fressbaren Bio-Abfall auf die Weide. Fanden alle super, bis auf den Bock, dem der andere Mann in seinem Revier nicht passte. Platzhirschgehabe par excellence und ein Missverständnis zwischen Männern, dass leider nicht verbal geklärt werden konnte, bei dem aber niemand zu Schaden kam.  

Ach, und wenn Kai-Uwe ein Gemüse wäre, dann am ehesten ein Sellerie. „Wegen dem komischen Beigeschmack“, so sagt er mit einem Lachen und Augenzwinkern. Ciao Kai-Uwe, auf die nächsten gemeinsamen Jahre.      

* Seine Art, uns alle zu entertainen, erinnert an den italienischen Superstar Adriano Celentano.  

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