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Aus dem Näh-Kistchen geplaudert ...

Mitabeitergeschichte von Christine

Ein Urgestein, nein, weniger Gestein als wertvoller Marmor, aus dem Team Märkische Kiste ist Christine. Noch relativ am Anfang unserer Kistenzeitrechnung rief die Geschäftsführung laut nach fleißigen Helferlein für das Büro (Strippenzieher:innen im Hintergrund), die zufälligerweise auch gut mit den zu erwartenden Neu-Kund:innen konnten. Da Christine, formally known as Bütti, aufgrund der Insolvenz ihrer alten Firma Kapazitäten frei hatte, ist sie dem Ruf gefolgt. Und Zack, da war sie und blieb! Erstaunlicherweise hat sich unsere Bütti in den mehr als 20 Jahren bei der Kiste kaum verändert – wie das bei wertvollem Marmor ebenso ist.  

Ihr Kiste-Baby war und ist der Kundenservice. Sie ist gerne Teil der ersten Kunden-Instanz und genießt es, mit Kund:innen zu sprechen und sie zu beraten. Dabei ist Christine alles andere als steinig und steif (so wie Marmor). Eher warmherzig und mit viel Elan. Dieser Elan zeigt sich, nach dem ersten Pott Kaffee zuhause, schon beim Büttner-Begrüßungsritual, wenn sie mit einem Lächeln die Tür zu den verschiedenen Büros aufreißt und ein fröhliches und durchdringendes „Guten Morgen“ ertönt. Und endet erst mit einem schwungvollen Abgang, der durch ein „Schönen Feierabend“ nach ihrer Schicht eingeleitet wird. Alles dazwischen findet hinter verschlossenen Türen des Kundenservice statt.  

Als Christine so in Erinnerungen schwelgte, lachte sie herzlich, als sie sich an eine Begebenheit in den alten Geschäftsräumen erinnerte. Eine kurze Anekdote mit olfaktorischem Reiz. Unser Chef ließ für einen Augenblick seinen damaligen gefräßigen Hund und ein vermeintlich gesichertes Toastbrot im Büro zurück. Besagter Hund fraß das Toastbrot komplett auf und besiegelte damit das Schicksal anwesender Nasen. Kurzum: Die übel riechenden Flötentöne des Hundes brachten die Kolleg:innen kurz vor einen Schwindelanfall. 

Als gefühlt bodenständige Kartoffel trägt sie solche Situationen mit Fassung. Im Privaten hat sie es mit der Erde und liebt es, mit Ihren Händen im Garten und in ihren Beeten zu buddeln. Außerdem sei sie – wie die Kartoffel – vielseitig einsetzbar und sehr schmackhaft, wenn man sie mag. So eine Kartoffel ist souverän und das können wir auch über Christine sagen, denn sie ist mit der Kiste durch dick und dünn gegangen. 

In ganz naher und fernerer Zukunft stehen zwei besondere Hochzeiten an: Bütti feiert im Jubiläumsjahr gemeinsam mit uns die Märkische Kiste Silberhochzeit. Und hofft selbst auf ihr eigenes 25-jähriges Jubiläum mit dem Team Märkische Kiste, bevor sie in ihren wohlverdienten Ruhestand geht. Ein Büro ohne Bütti? So richtig vorstellen können wir uns das noch gar nicht, auch wenn wir heute schon wissen, dass sie Wertvolles hinterlassen wird. 

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