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Auf den Tisch: Woher kommt unser (Weihnachts-)Fleisch

Bewusster Fleischgenuss – darüber hast Du jetzt schon den ein oder anderen Beitrag lesen können. Bewusst heißt in dem Kontext natürlich nicht nur, dass Du Dich bewusst damit auseinandersetzt, wie viel Fleisch Du konsumierst. Sondern auch damit, wo das Fleisch herkommt. Gerade um die Weihnachtszeit wird je nach Tradition oder Vorliebe Fleisch für den Mittags- oder Abendbrottisch gekauft. Unsere Prämisse: Unsere Kunden sollen wissen, woher ihr Fleisch kommt – nicht nur an Weihnachten.

Marco Lührsen vom gleichnamigen Hof spricht wahrscheinlich für viele andere Bio-Bauern, wenn er sagt: „Auf meinem Hof muss das Leben der Tiere (und Menschen) lebenswert sein.“ Hof Lührsen hat sich auf die Aufzucht von Bio-Puten und -Hähnchen nach Biokreis-Richtlinien spezialisiert. Das bedeutet zum einen, dass die Tiere viel Auslauf haben und lediglich mit ökologischem Getreidefutter versorgt werden. Zum anderen wachsen die Tiere natürlich heran, was ohne Booster zwar länger dauert, aber für beste Bio-Fleischqualität sorgt.

Der Biohof Jonas hält Gänse und Enten nach Bioland-Richtlinien. Die Tiere werden je nach Wetterlage in großzügigen Ställen, auf weitläufigen Wiesen oder in großen Gehegen gehalten. Durch viel Bewegung, niedrigen Besatz und ausgewogenem sowie ökologischem Futter, ist die Zugabe von leistungsfördernden Mitteln für die Mast oder eine Medikamentengabe nicht nötig.

Rind- und Schweinefleisch kommt von verschiedenen Bio-Höfen, die entweder nach strengen Bioland- oder auch Demeter-Richtlinien arbeiten. Die Vermarktungsgesellschaft Bioland SH vereint viele Bio-Bauen unter einem “Dach“, die tagtäglich Sorge dafür tragen, dass die Rinder und Schweine nicht nur artgerecht gehalten werden, sondern auch ohne konventionelle Fütterung heranwachsen. Rindfleisch kommt zum Beispiel aus dem hohen Norden, von der Insel Pellworm, und von den Biohöfen Zetl und Edlefsen. Auch Familie Koch, Betreiber des Biolandhofs Fernwisch zieht ihre Kälber unter der Berücksichtigung einer extensiven Haltungsform – der muttergebundene Kälberaufzucht – groß. Solange es die Witterung zulässt, steht die Herde ganz ursprünglich auf der Weide. Im Winter werden sie in großzügigen Stallungen mit selbst erzeugtem Heu, Kleegrassilage und Getreide zugefüttert.

Im Harz betreibt Lothar Oberländer auf einer Fläche von ca. 15 ha das Gut Uehrde. Das riesige Gelände – Wald, Weiden und Schilf – entspricht dem natürlichen Lebensraum des Wildes. Das Harzer Rot- und Damwild kann sich im Sommer vom natürlichen Pflanzenaufwuchs ernähren und im Winter wird mit Getreide, Heu und Silage zugefüttert. Um den charakteristischen Wildgeschmack zu vollenden, lässt man das Fleisch nach der Schlachtung mindestens eine Woche abhängen.

Ab dem 05.11.2021 bis zum 3.12.21 hast Du die Gelegenheit, Dein Weihnachtsfleisch bei uns vorzubestellen. Geliefert wird es dann in KW51. Um die Fleisch-Qualität und die Lieferungen zu uns gewährleisten zu können, arbeiten wir mit Schröder´s zusammen.

Für alle Geflügel-Fans haben wir noch ein paar wichtige Hinweise zur Lagerung: Dein Geflügel wird frisch geschlachtet und vakuumverpackt in der Vorweihnachtswoche geliefert. Es hat dann ein Verbrauchsdatum bis zum 26.12.2021. Bitte lagere das Geflügel nach der Lieferung im Kühlschrank bei 0-4°C. Das ist erforderlich, um die Frische und die gute Qualität bis zu diesem Zeitpunkt zu erhalten. Wenn Dein Kühlschrank diese Temperatur nicht erreicht, kannst Du das Geflügel einfrieren und 2 Tage vor dem geplanten Essen langsam im Kühlschrank auftauen lassen.

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